DvbCronRecordingInstallationsschritte

English Description=>Deutsche Beschreibung

DvbCronRecording Installationsschritte

Man kann sich einen kompletten Satz an RPMs von Buildserver beziehen, der alle notwendigen Trac-Module enthält. Auch das Tar-Archiv selbst kann per "rpm -ta $dateiname" direkt in ein RPM gewandelt werden. Falls der Umgang mit Python distutils / setup.py vertrauter ist, so entpacke man das Tar-Archiv und installiere mit "setup.py install" .

Die eigentliche Benutzung erfordert später noch als zusätzliche Werkzeuge "gnutv" und "szap", die dem LinuxDVB-Werkzeugsatz entnommen sind, siehe dazu LinuxTV.org LinuxTV_dvb-apps

Das diesem LinuxDVB Paket entnommen "scan" Werkzeug ist zuständig für die channels.conf - es wird wenigstens einmalig gebraucht, diese channels.conf Sender-Liste zu erzeugen, die dann per Kopieren-und-Einfügen dem Plugin zur Verfügung gestellt wird. Anschließend kann man dann Aufnahmewünsche für die Sender erstellen.

Beschaffung des Tar-Archivs

Gegenwärtig kann man die Tar-Archive des jeweils aktuellsten Entwicklungsstände vom Buildserver beziehen, siehe home:guidod:tools:scm/trac-dvbcronrecording-plugin

Einige Tar-Archive werden auch über den Sourceforge Dateidienst bereitgestellt, siehe https://sourceforge.net/projects/dvbcronrec/files/ dvbcronrec/files

Programminstallation

Die DvbCronRecording-Applikation wurde mit dem üblichen Python distutils Mitteln erstellt, die über eine Datei "setup.py" laufen. Damit könnte man die Installation auch als "pypi" ermöglichen, das ist aber derzeit nicht der Fall. Falls die Methodik der Python Distutils–Installationen schon bekannt sind, so kann man das beschaffte Tar-Archiv entpacken und die Installation anstoßen mit

  • python setup.py install

Das Tar-Archiv enthält auch eine RPM-Spec Datei, die wiederum python setup.py zur Paketierung nutzt. So kann man ein RPM direkt aus dem beschafften Tar-Archiv bauen vermittels;

  • rpmbuild -ta DvbCronRecording-xxx.tar.gz
  • und das damit erstellte RPM installiert man mit
  • rpm -i RPMS/noarch/trac-dvbcronrecording-plugin-xxx.noarch.rpm

Das Tar-Archiv enthält auch ein GNUmakefile allerdings ist dies nur für Entwickler bestimmt, die neben "setup.py install" auch gleich den lokalen Trac-Server für einen Test neustarten wollen. Allerdings enthält es auch ein "make rpm", um einen lokalen RPM Satz zu bauen.

Hierbei sei daran erinnert, dass bereits vorpaketierte RPMs auf dem Opensuse Buildserver bereitstehen: home:guidod:tools:scm/trac-dvbcronrecording-plugin

Bereitstellung LinuxDVB app utils

Es sei daran erinnert, dass das Trac-Modul nur ein Web-Frontend ist, dass nicht selbst die Aufnahme steuert. Dies wird stattdessen mit den LinuxDVB Werkzeugen erreicht, deren Installation daher auch sichergestellt sein muss, siehe dazu unter LinuxTV.org LinuxTV dvb-apps utils.

  • In der Opensuse Distribution gibt es das Paket als "dvb" / in Opensuse 11.3 genauer "dvb-1.1.1_20100509-1.7"

Nach der Installation des "dvb" alias LinuxDVB-app-utils Pakets sollte man noch die Installation prüfen. Dazu lasse man sich die Hilfe-Seite der benötigten Programme anzeigen, also in einem Shell-Terminal:

  • "gnutv -h"
  • "scan -h"

Erzeugung Channels.conf

Für die Funktion wird eine "channels.conf" Datei benötigt, die für die Sender die passenden Tuning-Parameter für die DVB-Karte beschreibt. Diese erstellt man mit dem LinuxDVB "scan" Werkzeug. Man mache also einen Login auf der Recorder-Box und erstelle die Datei mit:

  • scan /usr/share/dvb/dvb-s/Astra-19.2E > channels.conf

Das "szap" Werkzeug erwartet die "channels.conf" üblich einem besonderen Unterverzeichnis des Nutzervereichnisses, und das DvbCronRecording-Plugin erwartet die "channels.conf" an der gleichen Stelle. Daher verschiebe man noch die Datei dorthin mittels:

  • cd
  • mkdir -p .szap/0
  • mv channels.conf .szap/0/channels.conf

Wenn mehrere DVB-Karten im System stecken, so kann man "scan" mit anderen Optionen (vor allem "-a" für andere 'A'dapter) ausführen, und je Adapter x in eine Datei .szap/x/channels.conf verschieben. Diese x Dateien werden dann später bei der Trac-Konfiguration verwendet.

Nach der Erzeugung kann man mit "szap" oder "gnutv" die Aufnahmefähigkeit testen, tatsächlich verwenden die erstellten Aufnahme-Shell-Scripte das "gnutv" Werkzeug in einer ganz ähnlichen Form wie in folgendem Testaufbau:

  • gnutv -adapter 0 -channels ~/.szap/0/channels.conf -out file TestAufnahme.mpg -timeout 20 3sat

Trac Plugin Konfiguration

Es sei daran erinnert, dass neuinstallierte Plugins im Admin-Bereich erst aktiviert werden müssen. Anschließend erscheint (für den Admin) in der Hauptnavigationsleiste der Eintrag "Recorder", über den die Applikation erreicht werden kann.

Über die "channels.conf-Liste" gehe man auf "channels.conf-Editieren". Dabei erscheint ein langes Texteingabe-Feld, das mit dem Inhalt der erstellten "channels.conf" Datei mittels Kopieren-und-Einfügen befüllt wird. Man beachte beim Abspeichern der Wert der "Adapter"-Auswahl, da hier alle mit dem Adapter vorherig verbunden Sendereinstellungen gelöscht werden und in einem Satz komplett durch die channels.conf-Einträge ersetzt werden. (Zukunftsmusik: statt manuellem Kopieren könnte das Trac-Plugin die channels.conf auch direkt von der Platte lesen).

Über die "Sender-Liste" beginnt man dann mit der Auswahl von einigen channels.conf-Sendereinträgen, denen man jeweils kurze Namen vergibt. Diese Namensliste erscheint dann später in der Auswahlbox für die Aufnahmewünsche. Nur von diese ausgewählten Sendern kann später also überhaupt aufgenommen werden.

Anschließend steht das Plugin bereit, Aufnahmewünsche entgegenzunehmen. - Falls man mehrere DVB-Karten im System hat, so kann man über die Tuning-Liste diese anmelden, anschließend weitere channels.conf-Listen laden, und deren Sender für weiteren Aufnahmen in die Sender-Liste übernehmen.

Erstkopie von recording-update-change.cron

Das Web-Frontend ist so ersteingerichtet, dass es annimmt, in einer chroot-Umgebung unter "/srv" zu laufen. Daher wird anfangs nicht davon ausgegangen, dass das Trac-Plugin überhaupt die "channels.conf" sehen/prüfen kann, die für die eigentliche Aufnahme benötigt werden. Ausserdem geht es nicht davon aus, auf irgendeine echte /etc/cron.d/* Datei schreiben zu können - allerdings gibt es eine iniadmin-Option für das Plugin, dass ein direktes Schreiben der Dateien anweist.

Andernfalls werden per Erstinstallation bei "Aktvierung!" zuerst Zwischendateien geschrieben, die dann aus der chroot-Umgebung herauskopiert werden. Diesem Zweck dient die "recording-update-change.cron", die man nach der ersten "Aktvierung!" findet und manuell als cron-Datei installiert mittels:

  • cp /srv/dvbcronrecording/recording-update-change.cron /etc/cron.d/recording-update-change.cron

Erstellung Aufnahme-Account und Berechtigungen

Dieser Schritt ist optional - allerdings sind die Ersteinstellung so, dass für Cron und für alle Aufnahmeoperationen der Nutzer "root" also der Administrator-Account verwendet wird. Dessen Heimtverzeichnis wird auch für die channels.conf benutzt. Besser ist es, einen Aufnahme-Account ohne Administratorrechte zu nutzen, der dann hinreichend für die DVB-Geräte und das Zielverzeichnis der Aufnahmedateien berechtigt ist.

Ausserdem sei darauf verwiesen, dass das Zielverzeichnis der Aufnahmedateien durch den Web-Server / Trac-Server schreibbar sein sollte, damit man über das Web-Frontend dort auch mpg-Dateien löschen kann, wenn man sich die Aufnahmen angeschaut hat.

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